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16.05.2010 Museumsfest im Heimatmuseum Mörsbach

Unser Vorsitzender und Museumsinhaber Friedhold Thiel hatte einen optimalen Vertrag mit Petrus geschlossen: während es am Samstag lausig kalt und verhangen war und der Montag sogar Regen brachte, war am Sonntag optimales Wetter mit Sonne bei gemäßigten Temperaturen.

So waren ideale Voraussetzungen für eine Veranstaltung gegeben, die teilweise im Freien stattfinden sollte. Das zeigte sich auch an den Besuchern, zum Startzeitpunkt um 10 Uhr kamen die ersten, ab der Mittagszeit war richtig was los, ab 16 Uhr klang dann der Andrang allmählich ab.

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Rare Besucher morgens um 10 Uhr ...

und mittags Gedrängel

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Auch die Hatterter Feuerwehr will mitmachen

Die Helfer bereiten sich auf den Ansturm vor

Friedhold war in seinem Element, er war heftig eingespannt. Zum einen mit der Schmiedekunst, er zeigte, wie man aus einem heißen Stück Eisen ein kleines Kunstwerk schaffen kann. Zum anderen mit der Vorführung des betagten Deutz Stationärmotors, der immer wieder mit Zündfix und kräftigen Kurbeln zum Leben erweckt wurde, um dann mit seinem kräftigen Klang eine Traube von Zuschauern um sich zu versammeln.

Doch diesmal war er nicht allein. Werner Schneider hatte einen alten Farymann Stationärmotor über Winter zum Leben erweckt, eigentlich ein "Farmann", wie sich die Firma Farny & Weidmann bis Anfang der fünfziger Jahre nannte. Der Motor ist wie der Deutz ein Wasserverdampfer, aber kleiner mit 8 PS bei 1500 Umdrehungen. Weil er nur sehr schwer mit Drehrichtung links anzuwerfen ist, dient Werner ein kleiner Benzinmotor als Starthilfe.

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Friedhold beim Schmieden ...

und bei der Vorführung des Deutz Stamo.

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Sein Nachwuchs als Duo ...

und Trio bei den musikalischen Einlagen.

Den Winter hatten einige Clubmitglieder auch zur Restaurierung und Inbetriebnahme "neuer" Fahrzeuge genutzt. So führte Friedhold seinen Deutz F1L514 erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor, Jörg Schmidt seinen Deutz D30 und Volker Schütz einen Unimog 406 in Showroom condition, sicherlich nicht für Waldarbeiten gedacht. Draußen sorgten auch einige Besucher mit interessanten Fahrzeugen für Abwechslung, bei den Traktoren fielen ein schöner Normag K12, ein Porsche Standard 218 und ein Same Corsaro 70 auf. Ein Hingucker war auch ein schönes Boom-Trike, aber der Bentley R Saloon von 1952 war der absolute Höhepunkt. Der Fahrer zeigte bereitwillig der wuchtigen Motor mit sechs Zylindern in Reihe und erklärte viele interessante des Details des schönen Fahrzeugs.

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Museums-Traktoren vor dem Haus ...

und auf der Wiese die Besucher und Mitglieder.

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Das Boom-Trike eines Besuchers ...

sowie ein edler Bentley R Saloon von 1952

Im Museum waren viele der Clubmitglieder im Einsatz. Wie immer sorgten die Daadener Familien Schütz und Zimmermann für beste Verpflegung, Lothar Schneider und seine Frau waren für die Getränke zuständig. Andere kümmerten sich um den Service und die Anfragen den einzelnen Räumen des Museums, überall waren die Besucher in besten Händen.

Im Hof waren etliche Kleinstmotoren im Einsatz, die nicht nur bei Kindern den Spieltrieb weckten. Die unterschiedlichsten Bauarten von Motoren waren hier in Miniatur zu sehen, z.B. Dampfmaschine, Stirling-Motor, Flammenfresser oder Vakuummotor usw. Die beiden Vorführer erklärten und zeigten unermüdlich die verschiedenen Laufweisen und Wirkungsarten.

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Das Trio der Stationärmotoren.

Der Farymann von Werner Schneider

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Die lange Reihe der Kleinstmotoren mit ihren Besitzern

Details im Kleinen

Alles in allem ein rundum gelungener Tag, sicherlich gab es für die meisten Besucher viel "neues" Altes zu entdecken. Zumindest habe ich nur zufriedene Gesichter gesehen. Also weiter so!